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30.01.2012 | Von der Kunst ein Unternehmer zu sein...

Willkommen in der Welt der Biker! Vor zwei Jahren gründete Marko Heisters das Motorrad- und Roller-Center Süd. Er erfüllte sich damit den Traum vom eigenen, jungen Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, durch kompetente Beratung und individuellen Service genau auf die Wünsche der Kunden einzugehen und diese schnell und zu vollster Zufriedenheit zu erfüllen. Denn der Roller- und Motorradmarkt ist unübersichtlich und ausufernd in seiner Angebotsfülle. Marko Heisters erkennt seine Aufgabe darin, die Kunden umfassend bei der Suche nach einem preisgünstigen und vor allem für sie geeigneten Bike zu unterstützen. Gemeinsam mit seinen Kunden, schlägt er sich durchs Dickicht von Informationen, Ratschlägen und Angeboten, rund um Motorräder, Scooter (Motorroller) und ATVs (Quads).

GHPublic: Herr Heisters, was treibt Sie seit zwei Jahren an?

Marko Heisters: Zu einem die Unabhängigkeit, das unbedingte Streben, nicht einer von diesen Eintagsfliegen zu sein, die nach Inanspruchnahme der öffentlichen Mittel, nicht mal in die Tilgungsphase kommen. Eigenständig zu sein und Arbeitsplätze zu schaffen. Somit auch soziale Verantwortung zu übernehmen. Und den etablierten Händlern, die zum Teil betriebsblind geworden sind, zeigen, dass der Zweirad Markt nicht tot ist, sondern der Begriff Dienstleistungs-Unternehmen falsch oder gar nicht interpretiert und umgesetzt wird.

GHPublic: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Entwicklung für Ihr Unternehmen im Jahr 2011?

Marko Heisters: Ich denke, dass wir umsatztechnisch auf einem guten Weg sind. Den Kostenapparat müssen wir noch besser in den Griff bekommen. Es gibt keinen Grund zum jubeln, dennoch sind wir aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage nach wie vor im Rennen. Ich glaube auch, dass es kaum einen zweiten Betrieb in unserem Einzugsgebiet gibt, der in diesem kurzen Zeitraum, eine solch professionelle Struktur an den Tag gelegt hat. Trotz allem ist es noch ein täglicher Überlebenskampf.

GHPublic: Wenn Sie auf die letzten beiden Jahre seit Ihrer Unternehmensgründung zurück schauen, gibt es da Entscheidungen, die Sie heute anders treffen würden?

Marko Heisters: Ich habe in der Anfangsphase sicherlich zu unüberlegt und schnell investiert. Man hätte den ersten Winter entspannter verbringen können, wenn man etwas besser gewirtschaftet hätte. Viele Ausgaben, gerade im Bereich der Werkstattausstattung, waren definitiv verfrüht. Personell würde ich einiges anders entscheiden. Sowie den Fahrzeugbestand behutsamer aufbauen.

GHPublic: Welche Projekte stehen für das neue Jahr 2012 an?

Marko Heisters: Wir werden erneut an fast allen Outdoor-Veranstaltungen und Promotion Aktionen teilnehmen. Straßenfeste und ähnliches sind immer eine Chance sich zu präsentieren. Serienbriefe und Directmailing um den Kundenstamm stets zu aktualisieren und zu pflegen sind unerlässlich. Ich möchte gern den Personalstamm ausweiten und Produktschulungen für die Weiterbildung des Personals anbieten. Ich denke alles ist möglich. Wenn wir 2012 überleben, sitzen wir, glaube ich, erst einmal fest im Sattel. Das ist das erklärte Ziel und Wunsch für die nächste Saison. 

 

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Motorrad- und Roller-Center Süd

Marko Heisters

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